Ich lese hier und da bei den diversen Apologeten dieses schönen Schnüffel-Browsers, dass Chrome der IE6-Killer wäre. Endlich frischer Wind auf dem Browsermarkt und so weiter. Wie genau soll das funktionieren? Um Chrome zu installieren, muss man erstens wissen, dass es andere Browser überhaupt gibt und zweitens in der Lage sein, die Installation durchzuführen. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, hat das aber auch schon vor Chromes Auftritt getan.
IE6-Nutzer installieren nicht einfach mal eben einen anderen Browser. Die wissen es nicht besser oder können einfach nicht anders. Chrome ist was für jene, die sich dem MS-Programm schon längst entsagt haben. Und so killt der Google-Browser vielleicht Firefox, Opera und Safari. Aber ganz sicher nicht den IE. Sitepoint hat sogar Statistiken, die das bestätigen sollen.
John ¶
8. September 2008, 15:06 Uhr
Hm... bei TechCrunch sah das eher so aus, als wenn der IE 6 an Prozenten verloren hat. Ansonsten teile ich aber Deine Ansicht.
Wobei Google ja clever ist und die Installation in den typischen Installationsordner »Dokumente und Einstellungen« vornimmt, damit sich den Browser auch vom Arbeitgeber beschnittene, abhängig Beschäftigte installieren können.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass die Installation automatisch beginnt, so bald ich meine nächste Suchanfrage bei Google abschicke. Die Macht dazu hätten sie ja. Aber okay, die Option ziehen sie vielleicht später noch.