Eine Website ist dann gut, wenn nichts mehr da ist, was man löschen kann
sage ich immer. Nun stellt man mir zurecht die Frage, wie man denn entscheidet, ob etwas gelöscht werden kann/sollte oder nicht. Es gibt zwei Wege dies festzustellen. Einmal die weiche Variante:

Und die harte Tour:

Die harte Variante setzt für die Elemente einer Website höhere Qualitätshürden und verlangt möglicherweise von Designer/Programmierer, seine Werke oder Ideen vielleicht häufiger zu Grabe zu tragen. Bei der weichen Variante gibt es für Elemente, die nicht absolut nötig sind oder nicht wie der grafische Überhammer daherkommen, noch einen Notausgang. Ob man den nutzen möchte und auf diese Weise vielleicht auch Dinge durchwinken mag, die nicht perfekt sind, sei jedem selbst überlasen.
Fazit: Was dem weichen Test nicht standhält, gehört ohne Diskussion gelöscht. Und was den harte Kritieren nicht entspricht, sollte zumindest überdacht werden.
fwolf ¶
26. März 2008, 11:04 Uhr
Aso ehrlich gesagt, ist bei mir wohl immer Variante #2 im Einsatz. Speziell, wenn man alten Siffcode vom Vorgänger übernehmen muss.
Da stellen sich dann schon so Fragen: Muss die bescheuerte Bilder-Crossfade-Animation denn wirklich sein? Unkomprimiert ordentliche 70 kb Code (jQuery - mit Prototype sinds schon 120 kb!) nur für einen popeligen Effekt ...
Am liebsten würd ich das weglassen und das JS-Framework für sinnvollere Dinge (z.B. Formularcheck oder Usability-Verbesserungen) nutzen. Kunde will das aber so, ergo muss ich damit leben :-(
cu, w0lf.