Das Einzige, das heutzutage noch dem massiven Einsatz von PNGs in Websites entgegensteht, sind die oft nicht gerade geringen Dateigrößen. An dieser Stelle hilft etwas Postprocessing, denn was Photoshop da exportiert kann oft noch optimiert werden. Meine Empfehlung hierfür heißt pngcrush. Dieses handliche Programm ist in der Lage, manche PNG-Grafiken in nicht unerheblichem Maße zu schrumpfen, ohne dass dadurch irgendwelche Nachteile entstehen würden.
Beispiel (Bild von Neff):

Unkomprimiert: 98,765 Byte
Für Windows stehen .exe-Dateien bereit, normale Menschen laden und kompilieren sich einfach den Quellcode. Benutzer von Ubuntu Linux finden das Programm auch in ihren Paketquellen.
Die Readme-Datei und eingebaute Programmhilfe erklären die zur Verfügung stehende Vielzahl von Parametern und Kompressionsoptionen – wem das zu viel zu lesen ist, der kann pngcrush einfach die optimalen Optionen bruteforcen lassen. Hierzu einfach folgendes in die Eingabeaufforderung oder ein Unix/Linux-Terminal eingeben:
pngcrush -brute <var>zu_komprimierende_datei.png</var> <var>neuer_dateiname.png</var>
Manchmal spart man so nur ein paar Bytes, manchmal mehr, manchmal gar nichts. Einen Versuch ist es aber immer wert.

Christian ¶
27. Dezember 2007, 17:56 Uhr
Mhm, ich habe es eine Zeit lang mal versucht, allerdings bisher immer nur ein paar Byte einsparen können, was die Ladezeit wirklich 0 beeinträchtigt hätte.
Aber ich werde es wohl dennoch ab und an mal wieder ausprobieren.